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Das Glöcklein

Beschreibung:  Ein Gedicht von Conrad Ferdinand Meyer
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ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012   ISBN: 3423050012 
 
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Das Glöcklein


Er steht an ihrem Pfühl in herber Qual,
Den jungen Busen muss er keuchen sehn
Er ist ein Arzt. Er weiss, sein traut Gemahl
Erblasst, sobald die Morgenschauer wehn.

Sie hat geschlummert: Lieber, du bei mir?
Mir träumte, dass ich auf der Alpe war.
Wie schön mir träumte, das erzähl ich dir
Du schickst mich wieder hin das nächste Jahr!

Dort vor dem Dorf - du weisst den moosgen Stein
Sass ich, umhallt von lauter Herdgetön,
An mir vorüber zogen mit Schalmein
Die Herden nieder von den Sommerhöhn.

Die Herden kehren alle heut nach Haus
Das ist die letzte wohl? Nein, eine noch:
Noch ein Geläut klingt an und eins klingt aus!
Das endet nicht! Da kam das letzte doch!

Mich überflutete das Abendrot,
Die Matten dunkelten so grün und rein,
Die Firne brannten aus und waren tot
Darüber glomm ein leiser Sternenschein

Da horch! ein Glöcklein läutet in der Schlucht,
Verirrt, verspätet, wanderts ohne Ruh,
Ein armes Glöcklein, das die Herde sucht
Aufwacht ich dann und bei mir warest du!

O, bring mich wieder auf die lieben Höhn
Sie haben, sagst du, mich gesund gemacht ...
Dort war es schön! Dort war es wunderschön!
Das Glöcklein! Wieder! Hörst du's? Gute Nacht.

  
Bürgerliches Gesetzbuch BGB
von Helmut Köhler
Siehe auch:
Handelsgesetzbuch HGB: ohne Seehandelsrech...
Arbeitsgesetze
Grundgesetz GG: Menschenrechtskonvention, Europäischer Gerichtsh...
Strafgesetzbuch StGB
Aktiengesetz · GmbH-Gesetz: mit Umwandlungsgesetz, Wertpapiererw...
Zivilprozeßordnung. ZPO
 
   
 
     

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